Eine Schwangerschaft bedeutet nicht, dass 9 Monate auf Liebe, Leidenschaft und Sex verzichtet werden muss. Besonders in dieser Zeit ist es schön sehr intim und leidenschaftlich mit dem Partner zu sein. Besonders die Frauen bekommen ab dem zweiten Trimester der Schwangerschaft ein gesteigertes sexuelles Verlangen – welches viele Frauen durch Selbstbefriedigung stillen, wenn die Lust des Mannes nicht so groß wie der Frau ist. Oftmals können Frauen in dieser Zeit schneller einen Orgasmus bekommen, da die Scheide und der Dammbereich anschwellen, und dadurch eine extreme sexuelle Stimulation stattfindet. Zudem ist der Beckenbereich stärker durchblutet und der gesamte Genitalbereich reagiert empfindlicher und intensiver auf Berührungen.
Viele werdende Eltern sind allerdings besorgt um die Gesundheit des Babys, da sie befürchten, die Bewegungen und Kontraktionen beim Orgasmus könnten sich negativ auf dieses auswirken. Allerdings trifft hier genau das Gegenteil zu: Egal ob Sex oder Masturbation – durch die freigesetzten Hormone wird nicht nur die Mutter zufrieden gestellt. Die positiven Glücksgefühle wirken sich auch auf das Baby aus! Somit ist die Befriedigung des sexuellen Verlangens während der Schwangerschaft absolut gesundheitlich unbedenklich. Das Baby ist in der Fruchtblase extrem gut geschützt.
Treten jedoch Komplikationen während der Schwangerschaft auf, sollte auf die sexuelle Befriedigung verzichtet werden.

WICHTIG: Sex und Selbstbefriedigung in der Schwangerschaft ist gesundheitlich unbedenklich und wirkt sich aufgrund der Glückshormone sogar positiv auf das Kind aus!

Häufigkeit und Probleme

Da Selbstbefriedigung, und auch Sex, gesundheitlich absolut unbedenklich für das Baby sind, sind den Paaren während der Schwangerschaft keine Grenzen gesetzt wie häufig dies stattfinden sollte.
Besonders wichtig ist jedoch auf die Hygiene zu achten: Sollte Sex-Spielzeug verwendet werden, ist es ratsam dieses gründlich zu reinigen, um Infektionen zu vermeiden – diese würden sich negativ auf das Baby auswirken. Zudem ist es wichtig, dass bei wechselnden Partnern in dieser Zeit auf die Verhütung geachtet wird, um Geschlechtskrankheiten wie Tripper oder Chlamydien und Infektionen zu vermeiden.
Bei Komplikationen, wie zum Beispiel vorzeitigen Wehen, ist es im Hinblick auf die Gesundheit des Babys notwendig auf die sexuelle Befriedigung zu verzichten.

Wenn der Mann nicht will

Da das sexuelle Verlangen der Frauen ab dem zweiten Schwangerschaftstrimester enorm ansteigen kann, ist es möglich, dass die Frau häufiger das Bedürfnis nach Sex hat als der Mann – in diesem Fall ist die Masturbation eine optimale Lösung, da die Frau weiterhin zufrieden sein und Glückshormone ausschütten kann. Oftmals hat der Mann allerdings auch Bedenken, das Kind oder die Fruchtblase durch die Einführung des Penis zu schädigen. Glücklicherweise trifft dies allerdings nicht zu: Das Kind ist in der Fruchtblase optimal geschützt! Durch die Flexibilität dieser, wird der Druck gut verteilt und das Kind wird weiterhin sicher in der Gebärmutter heran reifen können!